Gorilla Schweiz: Ein Projekt für mehr Uga-Uga im Leben

Kids von heute hängen nur vorm TV oder Laptop ab? Trinken am liebsten Eistee oder Energiedrinks und essen Fertigprodukte wie Tiefkühlpizza und Lasagne? Diese Klischees stammen nicht von ungefähr, sondern sind in vielen Familien in Europa leider häufig anzutreffen. Diesem Trend will die Schweizer Schtifti Foundation entgegen treten und hat vor fünf Jahren das Projekt Gorilla ins Leben gerufen. Gorilla steht für Ernährung und Bewegung – und nutzt dazu den coolen Lifestyle von Skaten und Co. Wir stellen Euch das Projekt vor – und zeigen, wie cooler Lifestyle in der Jugendarbeit eingesetzt wird.

Gorilla - für mehr Uta-Uga im Leben (R) Schtifti Foundation
Gorilla – für mehr Uga-Uga im Leben (R) Schtifti Foundation

Lifestyle als Verkaufstool – das Phänomen Redbull

Verrückte Typen, krasse Sportarten und aufregende Events – diese Marketingstrategie fährt kaum einer besser als Redbull, der Energiedrinkhersteller aus Österreich, der sich mit aufregenden Weltrekordversuchen immer wieder ins Gespräch bringt, aber auch mit dem Sportsponsoring nervenaufreibender und adrenalinreicher Sportarten wie Freestyle-Motorcross oder Rennfahren. Mit Redbull kannst Du alles schaffen, es hält Dich länger wach und lässt Dich über Deine Grenzen hinaus wachsen. Natürlich wissen erwachsene, aufgeklärte Konsumenten, dass Redbull zwar einen kurzen Kick verschafft, auf Dauer aber nicht in einen ausgewogenen Speiseplan gehört. Bei Kindern, einer für Energiedrinks durchaus interessanten Zielgruppe, sieht das aber ganz anders auch. Lernen Kinder keinen kritischen Umgang mit Lebensmitteln, werden sie auch als Erwachsene unter gesundheitliche Folgeerscheinungen falscher Ernährung leiden, Übergewicht ist nur eine von vielen, unterschiedlichen Facetten.

Gorilla Schweiz – ein Projekt, das auf Ernährung und Sport setzt

Genau an diesem Punkt setzt das Projekt Gorilla der Schtifti Foundation an. Als die Gründer Roger Grolimund und Ernesto Silvani 2003 mit Freestyle- und Skatworkshops starteten, hatten sie noch keine Ahnung, wie umfangreich das Projekt einmal werden würde. Was als kleine Tour durch Skatehallen begann, wuchs schnell zu einer nationalen Tour, die 2010 die Gründung des Projekts Gorilla nach sich zog. Heute ist Gorilla in der Schweiz das größte, nichtstaatliche Gesundheitsprojekt der Schweiz und erreicht im Jahr 160.000 Kinder und Jugendliche. Dabei verzichten Roger und Ernesto bewusst auf den erhobenen Zeigefinger, sondern vermitteln Ernährung und Sport mit Freude und Begeisterung. Die Tools von Gorilla reichen von Tagesworkshops an Schulen, Kochbüchern, einer Handy-App, einer umfangreichen Website bis hin zu eLearning, ActiSmile, Powergame, Presenter und TV. So wird sicher gestellt, dass Kids nicht nur einmalig, sondern langfristig immer wieder in den Kontakt mit Gorilla kommen können.

Lifestylemarketing für einen guten Zweck – das macht Spaß

Um bei den Kids wirklich etwas erreichen zu können, bedient sich Gorilla ähnlichen Marketingmaßnahmen, wie wir sie bereits von Redbull und Co kennen: Ein ausgefallenes Design, das sportlich, frech und ein wenig verrückt ist, ist das zentrale Instrument. Neben einem coolen Auftritt bringt Gorilla den Sport-Lifestyle direkt in den Alltag der Kinder, denn bei den Workshops arbeiten die Gorillas mit vielen Sportlern zusammen. Egal ob Sportler aus Skateboarding, Freeskiing, Breakdance, BMXen, Showborden oder Frisbee – alle Gorilla-Botschafter sind besonders gut in ihrer Disziplin – manche sogar Europa- oder Weltmeister. Das macht Eindruck! Die Kids können dann gemeinsam mit den Botschaftern Sportarten ausprobieren und natürlich darf auch der gesunde Pausensnack nicht fehlen. Ganz wichtig: Bei Gorilla sind süße Getränke und Fast Food tabu, anstatt Cola gibt es Leitungswasser und der Zwischensnack wird zum gesunden Finger Food. Klingt langweilig? Ist es aber nicht! Denn gemeinsam gehen die Kids mit dem Gorilla-Team an ihre Grenzen – und das ganz ohne Energiedrinks!

Nachhaltigkeit und Inklusion – bei Gorilla Schweiz werden spielerisch Werte vermittelt

Was uns besonders gut gefällt: Trotz cooler Typen und frischem Lifestyle kommt auch das Thema Nachhaltigkeit nicht zu kurz. Denn neben Bewegung und Ernährung erklärt das Gorilla-Team auch, warum Plastikmüll vermieden oder zumindest recycelt werden sollte. Ebenfalls ein wichtiges Thema ist Inklusion. Obwohl Gorilla bewusst auf Sport und Bewegung setzt, ist ein Handicap für sie kein Grund Kids nicht mit zu begeistern. Dabei wird das Thema nicht besonders in den Vordergrund gestellt, denn für Gorilla ist es eigentlich normal, dass alle gemeinsam Spaß haben können.

Warum funktioniert das Konzept Gorilla so gut?

Im Grunde ist die Idee von Gorilla ähnlich wie die Idee, die hinter bekannter Energiedrink- und Lifestylemarken steht. Gorilla ist mehr, als nur ein bloßes Produkt, Gorilla steht für ein Lebensgefühl, das heute immer mehr kommerziell genutzt wird. Wurden Sportler aus Freestylesportarten früher eher belächelt, sind sie heute attraktive Werbeträger für unterschiedlichste Produkte. Gerade wenn Menschen übermäßig hohe Leistungen zeigen, die über die Grenzen des Normalen hinaus gehen, erfahren sie in unserer Gesellschaft große Aufmerksamkeit. Ein wenig verrückt, unangepasst, Hipster – das ist das neue in, nach dem wir uns sehnen. Doch anstatt mit diesem Lifestyle ein kommerzielles Produkt zu bewerben, setzt Gorilla darauf, spielerisch Werte zu vermitteln, die vielen Kids heute immer mehr fehlen. Mit dem Ansatz des Sports und der Botschafter erreicht das Team ein maximales Interesse sowie eine Akzeptanz bei der Zielgruppe, die auf kaum eine andere Art so schnell funktionieren würde. Ist der Hebel erstmal angesetzt, kann das Team die Kids auch zu Workshops im Bereich Ernährung oder Nachhaltigkeit begeistern. Das umfangreiche Angebot bietet Lehren, Eltern und auch den Kids selbst viele Möglichkeiten, immer wieder mehr Uga-Uga ins eigene Leben zu bringen – mit dem Kochbuch, der App oder eben den digitalen Angeboten wie Gorilla TV oder der Website.

Gorilla Schweiz ist erst der Anfang…

Vor fünf Jahren in der Schweiz gegründet, kommt Gorilla 2015 nun auch nach Deutschland. Wir sind sehr gespannt, ob das Konzept auch in Deutschland überzeugt. Wir finden: Gorilla ist wirklich mehr Uga-Uga im Leben. Und wer nicht darauf verzichten möchte, der kann hier gleich seinen ganz persönlichen Merchandise ordern – inklusive hipper Hipster-Mütze, die im nächsten Winter definitiv unseren Kopf wärmen wird!

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PR-Beraterin und Social Media Nerd, made in Süd-Berlin, liebt das Internet und Public Relations. Ihr Vorname war Inspiration für diesen Blog.

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2 thoughts on “Gorilla Schweiz: Ein Projekt für mehr Uga-Uga im Leben

    • 13. August 2015 um 21:32
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      Hallo Maxi, danke für Deinen Kommentar. Wir sind doch Eure größten GORILLA Fans und freuen uns schon auf die Workshops in München! Liebe Grüße aus Oberfranken, Céline

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