Bloggen als Hobby? How to run a blog additionally…

Für die wenigsten Menschen ist ihr eigener Blog gleichzeitig auch das, womit Sie ihren Lebensunterhalt verdienen. Bloggen als Hobby ist eher die Regel als der Vollzeit-Blogger. Früher oder später wird jedoch jeder Hobby-Blogger feststellen, dass es oft gar nicht so einfach ist, den Blog „ganz nebenbei“ am Laufen zu halten. Damit die Leidenschaft nicht verloren geht und die Professionalität, mit der man seinen Blog eigentlich betreiben wollte, nicht auf der Strecke bleibt, haben wir einige Tipps für Euch gesammelt.  

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Erfolgreich Bloggen als Hobby – diese 5 Tipps sorgen für den richtigen „Work-Flow“:

  1. Ideen sofort notieren
    Das kennt jeder: Die besten Ideen kommen immer dann, wenn man gerade so gar nicht damit rechnet und eben nicht, wenn man zwanghaft darüber nachdenkt. Damit Eure spontanen Einfälle und genialen Geistesblitze nicht wieder in Vergessenheit geraten, solltet Ihr immer ein kleines Notizbüchlein dabei haben und alles gleich notieren. Übrigens: kein Spontaneinfall ist hier zu blöd/verrückt/unrealistisch/wirr/unkonkret. Was auch immer es ist, schreibt es einfach auf! Den Zettel zerreißen und in den Mülleimer werfen könnt ihr später immernoch, sollte sich alles als eine Schnapsidee herausstellen.
  2. Feste Office Hour nach Feierabend einplanen
    Im Büro seid ihr für heute fertig, endlich Feierabend und dann schnell daheim aufs Sofa? Keine gute Idee, denn wer dort einmal ist, wird den restlichen Abend voraussichtlich nicht mehr sehr produktiv sein. Besser ist es, sich regelmäßig nach Feierabend eine „Office Hour“ in den Kalender einzutragen, also eine feste Zeit, zu der Ihr privaten Bürokram erledigt oder eben Euch um Euren Blog kümmert. Das hört sich jetzt vielleicht ein wenig nach Freizeitstress an, ist aber besser als nur halbherzig entspannen zu können, weil man nicht erledigte Aufgaben immer mit sich herum trägt.
  3. Blog als fester Bestandteil der to-do-Liste
    Das Genie beherrscht das Chaos? Sehe ich auch so, prinzipiell. Aber wenn der Terminkalender mal gar zu voll ist und der Arbeitstag wirklich stressig war, geraten schon mal Dinge in Vergessenheit. In hektischen Zeiten werden ich immer mehr zum Freund von to-do-Listen. Und auf denen sollte sich neben Milch & Zucker einkaufen und Steuererklärung abgeben, ganz selbstverständlich auch „neuer Blogbeitrag“, „Social Media Posts“ oder „Kooperation XY“ stehen.

    Die Arbeiten für Euren Blog sollten einen festen Platz auf Eurer to-do-Lister haben. Wenn ihr noch keine führt, wird's aber höchste Zeit!
    Die Arbeiten für Euren Blog sollten einen festen Platz auf Eurer to-do-Liste haben. Wenn ihr noch keine führt, wird’s aber höchste Zeit!

     

  4. Themenredaktionsplan
    Wenn Du Deinen Blog allein betreibst, ist dieser Punkt sicher auch hilfreich – noch wichtiger ist er wenn Euer Blog von mehreren Personen betrieben wird. Ein grober Redaktionsplan kann zum einen helfen, Themenüberschneidungen zu vermeiden. Des weiteren hast du so eine Richtlinie, wann du spätestens mal wieder an einem neuen Beitrag arbeiten solltest. So kann zumindest keiner sagen „Ich dachte, du machst das.“
  5. Langfristige Ideen für den Blog
    Wohin soll die Reise mit Eurem Blog hingehen? Was ist Eure Vision, Euer Ziel? Denkt auch mal weiter als nur bis zum nächsten oder übernächsten Beitrag und überlegt, welche Schritte notwendig sind, um die definierten Ziele zu erreichen. Und seid möglichst konkret. Also zum Beispiel: Welche Reichweite wollt Ihr in einem Jahr erzielen? Wie könnt Ihr sinnvolle Kooperation eingehen? Was könnte man an Eurem Seitendesign verbessern? Wollt Ihr mit Eurem Blog Geld verdienen? Und wenn ja, wie?

Zu guter letzt muss man sich die Frage stellen, ob der eigene Blog wirklich nur ein Hobby ist oder eigentlich viel mehr als das? Denn wenn man seine Freizeit und Leidenschaft in etwas steckt und seine Gedanken und Emotionen öffentlich macht, ist das vielleicht sogar schon das, was man so schön „Berufung“ nennt. Und warum diese nicht zum Beruf machen?

Während einer Podiumsdiskussion auf der re:publica in Berlin fiel ein passender Satz, über den ich in den letzten Wochen des Öfteren nachgedacht haben: „Eigentlich wollen wir den ganzen Tag einfach nur Bloggen, ABER…“ und das von einem, dessen Berufsbezeichnung tatsächlich Blogger ist. Denn auch der Vollzeit-Blogger hat seine ungeliebten Nebenaufgaben zu erledigen: Buchhaltung oder Steuererklärung gehören schließlich auch hier dazu.

Mein Fazit:

Zum momentanen Zeitpunkt kann ich sagen, Bloggen ist für mich ein Hobby. Eins das mir sehr viel Freude bereitet, aber auch eines, das viel Zeit in Anspruch nimmt, wenn ich es richtig gut machen will. Ähnlich wie dem Marathonläufer, dem manchmal die (Frei)Zeit zum Trainieren fehlt, habe ich auch Phasen, in denen ich die Beitragsfrequenz, die ich mir vorgenommen habe, nicht einhalten kann, die vielen Ideen in meinem Kopf keine Umsetzung finden oder der Kopf auch einfach mal nur zu voll ist, um auch nur einen vernünftigen Satz zu schreiben. Wenn ich mich nun streng an meine eigenen 5 Tipps halte, sollte ich Zukunft alles reibungslos klappen! 🙂

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Part time rebel und Social Media Enthusiast.

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John Hanke
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3 thoughts on “Bloggen als Hobby? How to run a blog additionally…

  • 17. Juni 2015 um 19:14
    Permalink

    Hallo Anna,

    vielen Dank für Deinen Blogeintrag! Ich betreibe auch ein eigenes Blog und habe festgestellt, dass es manchmal echt hart sein kann in seiner Freizeit die Zeit aufzubringen wirklich tolle Beiträge zu schreiben. Besonders schwer ist es, wenn man einen hohen Anspruch an seine Themen stellt und eben nicht einfach irgendwas bloggen will. Ich versuche Deine Tipps umzusetzen! Wäre toll wenn mich das motiviert. 🙂

    Liebe Grüße Jenny

    Antwort
  • 17. August 2015 um 12:13
    Permalink

    Ein schöner Artikel! Und du hast vollkommen recht: viele Leute wissen gar nicht, wie viel Arbeit mit einem interessanten Blog verbunden ist.
    Einige deiner Tipps setze ich sowieso schon um, aber manch andere werde ich nun mal ausprobieren.
    Liebe Grüße
    Verena

    Antwort
    • 31. August 2015 um 21:22
      Permalink

      Hallo Verena, tut gut zu hören, das es auch anderen so geht. Gerade wenn man beruflich extrem eingebunden ist kommt das „Hobby“ nach Feierabend einfach mal zu kurz. Da müssen wir uns selbst immer wieder motivieren! Aber irgendwie schafft man es dann doch immer irgendwie, wobei man ja eigentlich noch so viel mehr Ideen hätte. Liebe Grüße Céline

      Antwort

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